Die Finanzmärkte nach „Peak Everything“

Chefvolkswirt Aramea Felix Herrmann

Chefvolkswirt der Aramea, Felix Herrmann

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

obwohl das Coronavirus unsere Nerven weiter strapaziert, dürften sich wohl nur wenige Anleger über den bisherigen Jahresverlauf an den Finanzmärkten beschweren. Dem Ende der Lockdowns sowie der fiskal-
und geldpolitischen Unterstützung sei Dank. Nun bewegen wir uns auf vermeintlich teuren Bewertungsniveaus – sowohl was die Aktien- als auch was die Rentenmärkte betrifft – in die letzten drei Monate dieses turbulenten Jahres hinein.

Im vierten Quartal stehen, wie so oft in der jüngeren Vergangenheit, die Zentralbanken im Fokus. Denn neben der Frage, wie glimpflich wir gesamtgesellschaftlich durch den zweiten Corona-Winter kommen, dürfte die Märkte vor allem umtreiben, ob es den Notenbanken gelingt, die enormen Stimuli ohne größere Kollateralschäden zurückzufahren. Der Inflationsanstieg wird uns derweil aufgrund der enormen Angebotsknappheiten, die länger andauern als zunächst gedacht, wohl bis weit in das Jahr 2022 hinein erhalten bleiben. Bei uns in Deutschland stehen uns im ungünstigsten Falle Wochen, wenn nicht gar Monate mit Koalitionsverhandlungen ins Haus. Wahrscheinlicher ist aus meiner Sicht jedoch, dass man sich recht schnell auf eine „Ampel“ einigen wird. In den USA wird Joe Biden derweil geschickt innerhalb seiner eigenen Partei vermitteln müssen, um einen Großteil seines 3,5 Billionen-US-Dollar-Programms tatsächlich auf den Weg zu bringen – und um ganz nebenbei einen „Government Shutdown“ zu vermeiden.

In unserer neuen Quartalspublikation mit dem kurzen aber prägnanten Namen „Q“ stelle ich Fragen und wage mich an Antworten, welche Anleger nach meinem Dafürhalten in den kommenden drei Monaten auf dem Radarschirm haben sollten.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Felix Herrmann, CFA
Chefvolkswirt Aramea Asset Management AG

Chefvolkswirt Felix Herrmann – There INAlternative“?

Chefvolkswirt Aramea Felix Herrmann

Chefvolkswirt der Aramea, Felix Herrmann

Der Ausgang der Bundestagswahl bzw. der Kurs der neuen Regierung könnte Auswirkungen auf die Anleihemärkte und Aktienmärkte haben. „Eine Ampel wäre wegen der Investitionen in Klimaschutz, Digitalisierung und Infrastruktur als Aktienmarkt positiv zu bewerten. Aus Sicht der Rentenmärkte wird die Frage wichtig sein, wie integrationsfreundlich die neue Regierung unterwegs wäre in Sachen Fiskalpolitik auf europäischer Ebene“. Größeres und übergeordnetes Thema ist aber die Inflation und die damit verbundene Sorge vor möglichen Zinsanhebungen der Notenbanken. Aramea Chefvolkswirt Felix Herrmann mit einer Bestandsaufnahme.

Der „ARAMEA Rendite Global Nachhaltig“ genannte Fonds soll „unconstrained“ in die globalen Rentenmärkte investieren und somit erstmalig bei den ARAMEA-Publikumsfonds auch einen Fokus auf Schwellenländer richten. „Wir wollen damit unser Spektrum erweitern und von jedweder Ineffizienz am Markt profitieren können – egal, wo auf dem Globus wir sie aufspüren“, sagt Sven Pfeil, Vorstand und Fondsmanager bei ARAMEA. „Beispielsweise dürfen und werden wir in Anleihen investieren, die zwar kein offizielles Rating haben, aber dennoch – nach unserem hauseigenen Ratingprozess – von bonitätsstarken Emittenten begeben wurden.“ Diese Anleihen würden oft mit einem Discount handeln, der – bei späterem Erhalt eines Ratings – zu einer Kurssteigerung führt, so der Rentenexperte weiter. Über die Zeit ließen sich somit interessante Überrenditen vereinnahmen.

„Unser Haus besitzt eine jahrelange und nachgewiesene Expertise im Bereich Hybridanleihen, die wir in den vergangenen Monaten um Experten aus anderen Bereichen angereichert haben“, erörtert Markus Barth, Vorstandsvorsitzender bei ARAMEA, den Hintergrund der Auflage. So habe man sich nicht nur auf der makroökonomischen Seite, sondern auch im Bereich Asset Allocation, Währungen und Emerging Markets hochkarätige Spezialisten sichern können, die das Management der neuen Strategie unterstützen werden. „Bisher waren unsere neuen Manager vor allem für unsere Spezialfonds tätig, dies soll sich nun mit dem neuen Publikumsfonds ändern“, so Barth weiter.

In den Investmentprozess des ARAMEA Rendite Global Nachhaltig fließen sowohl Top-Down als auch Bottom-Up Ansätze ein. „Wir setzen in dem neuen Produkt ebenso wie bei unseren Klassikern auf Hybridanleihen (Wandel- und Nachranganleihen), reichern den Mix aber mit weiteren attraktiven Bausteinen an“, beschreibt Sven Pfeil den neuen Ansatz. Diese weiteren Bausteine könnten Staats- und Unternehmensanleihen aber auch Emerging Markets Anleihen sein. Dabei werde mit dem Fonds auch gewissermaßen ein Absolute-Return Ansatz verfolgt, der Anleihen mit deutlich negativer Rendite als unattraktiv ausschließt.

Dass auch bei der neuesten Strategie aus dem Hause ARAMEA auf Nachhaltigkeit geachtet wird (Artikel 8), ist kein Zufall, hat das Unternehmen doch nicht nur die PRI bereits vor Jahren unterzeichnet, sondern hält auch für seine anderen nachhaltigen Strategien FNG-Siegel und das Österreichische Umweltzeichen. „Nachhaltige Investments sind ein „Win-Win“ für die Umwelt, für Unternehmen und für Anleger“, ist sich ARAMEA-Volkswirt und –Stratege Felix Herrmann sicher. Nachhaltige Anleihen böten in der Anpassungsphase des Marktes an eine neue „ESG-Normalität“ zudem für Investoren die Chance für Überrenditen. „Ein „Green Bond“ eines supranationalen Emittenten mit Top-Rating, denominiert in chinesischer Währung, wäre ein typisches Investment, das bei attraktiver Bewertung ideal in das Anforderungsprofil des neuen Fonds passen könnte“, beschreibt der Volkswirt die Zielrichtung.

Anleger, die eine hochflexible internationale Rentenstrategie suchen, können seit dem 1. September 2021 sowohl in eine institutionelle (WKN: A3CNGA) als auch eine Retail-Tranche (WKN: A3CNGB) investieren.

Für Anleger, die sich stabile Ausschüttungen wünschen und denen Dividenden zu stark schwanken, sind die Möglichkeiten in der aktuellen Zinswüste sehr begrenzt. So verlangen nicht nur mehr als 300 Banken in Deutschland negative Zinsen für Tagesgeld-, Giro- und Verrechnungskonten, auch die erzielbaren Renditen bei Staats- oder Unternehmensanleihen guter Bonität sind – nicht zuletzt durch die Käufe der EZB – äußerst begrenzt.

Eins der wenigen Segmente, in denen die Renditen weiter in einem guten Verhältnis zu den eingegangenen Risiken stehen, ist der Bereich der Nachranganleihen. Auch in 2021 wird der in diesem Bereich anlegende Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ) am 15.09.2021 wieder verlässlich 5,50 Euro je Anteil ausschütten. „Viele unserer Kunden sind an stabilen Ausschüttungen aus ordentlichen Erträgen sehr interessiert“, sagt Markus Barth, Vorstandsvorsitzender der ARAMEA Asset Management AG. Daher sei es auch weiterhin Kern der Arbeit des Portfoliomanagements, diese sicherzustellen. Bezogen auf den aktuellen Anteilspreis werden somit erneut – wie in den beiden Vorjahren – 3 Prozent ausgeschüttet.

Die nachhaltige Variante des ARAMEA-Flaggschiffs, der ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL7), wird in diesem Jahr 2,30 Euro pro Anteil ausschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsrendite von 2,3 Prozent. Der verantwortliche Fondsmanager und ARAMEA-Vorstand Sven Pfeil bleibt weiter optimistisch, auch im kommenden Jahr genügend ordentliche Erträge erwirtschaften zu können. „Es gibt unverändert interessante Papiere am Markt, die mit einem guten Kupon ausgestattet sind, da Nachranganleihen auf das Eigenkapital angerechnet werden dürfen. Daher sind die Emittenten bereit, mehr dafür zu bezahlen.“ Interessant ist zudem, dass die Qualität der Emittenten in der Regel hoch ist, so dass die beiden Fonds im Durchschnitt auf ein gutes „A“-Emittenten-Rating kommen. Auch das durchschnittliche Anleihe-Rating sei im Investment Grade Bereich, erklärt Pfeil.

Gerade für Stiftungen und andere Anleger, die Ausschüttungen suchen, könnte es ggf. interessant sein, vor dem Ausschüttungstag am 15.09.2021 noch in einen der beiden Fonds zu investieren und sich so die aufgelaufenen ordentlichen Erträge zu sichern.

 

Fondsmanager Andreas Meyer über Anleihen von Versicherern und Banken

Fondsmanager Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

 

 

 

 

 

 

 

Felix Herrmann, CFA startet im Mai beim Hamburger Vermögensverwalter ARAMEA Asset Management als neuer Chefvolkswirt und ersetzt damit Thomas Pergande, der sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen hat. Herrmann kommt von BlackRock, wo er als Director über fünf Jahre als Investmentstratege Teil des BlackRock Investment Institutes war. Gemeinsam mit dem Chief Investment Strategist, Dr. Martin Lück, war er dort unter anderem für die Kapitalmarktstrategie verantwortlich und betreute Kunden aus Deutschland, Österreich und Osteuropa. Zuvor war er in den Jahren 2010 bis 2016 als Rentenstratege bei der DZ Bank AG in Frankfurt tätig und analysierte dort den Markt für Staatsanleihen in der Eurozone.

 

„Wir freuen uns außerordentlich mit Felix einen ausgewiesenen Kapitalmarktexperten mit hoher Reputation für die ARAMEA-Familie gewonnen zu haben,“, ist sich Markus Barth, Vorstandsvorsitzender von ARAMEA sicher. Das Aufgabenspektrum sei dabei breit gefächert und beziehe neben der volkswirtschaftlichen Analyse und der Kundenbetreuung auch das Management von gemischten Spezialfondsmandaten mit ein. „Felix ist für uns eine weitere hochkarätige Verpflichtung und wird uns bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie sehr helfen“, kommentiert der CEO des auf Nachrang- und Wandelanleihen (Hybridkapital) spezialisierten Asset Managers. Weitere Einstellungen seien zudem geplant bzw. bereits in der Umsetzung.

 

„Ich bin sehr dankbar für meine tolle Zeit bei BlackRock und ganz besonders dafür, dass ich all die Jahre mit vielen netten und äußerst kompetenten Menschen zusammenarbeiten durfte“, kommentiert der Volkswirt seinen Wechsel. Gleichzeitig freue er sich aber auch auf die neuen Herausforderungen und breiteren Verantwortlichkeiten, die der Wechsel zu ARAMEA mit sich bringen wird. Für HSV-Fan Herrmann, der seit 2014 CFA Charterholder ist, war auch der Umzug mit seiner Familie nach Hamburg ein „nach Hause kommen“, ist er doch in Norddeutschland geboren und obendrein begeisterter Kite-Surfer. „Hamburg ist für mich eine der schönsten Städte der Welt und wir sind sehr glücklich, dass hier nun unser Lebensmittelpunkt sein wird“, freut sich der neue ARAMEA-Chefvolkswirt. Sein Start dürfte zudem recht reibungslos verlaufen, trifft er bei ARAMEA mit Stephan Lipfert doch auf einen langjährigen BlackRock-Kollegen, der vor rund anderthalb Jahren an die Elbe gewechselt ist.

 

Fondsmanager Andreas Meyer über das DISCO-Fieber bei Nachranganleihen

Fondsmanager Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

 

 

 

 

 

 

 

Fondsmanager Andreas Meyer von ARAMEA: „Die Nachranganleihen der neuen Welt löst die alte Welt ab!“ Die Banken-Regulierer helfen bei ARAMEA für mehr Performance im Depot. Die Nachranganleihen der alten Welt verschwinden mehr und mehr. Die Story dahinter bedeutet DISCO im Depot (Discounted Perpetual Floating Rate Note)“ Warum gibt es hier besondere Kurspotenziale? – ARAMEA hat auch Anleihen der Deutschen Bank. Andreas Meyer kommentiert die heutigen Quartalszahlen Q1/2021 der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank erreichte einen Gewinn von über 900 Mio. Euro. Die Deutsche Bank ließ ja in der Vergangenheit kein Fettnäpfchen aus. Ist die Credit Swiss das Schweizer Gegenstück dazu? – „Kanada interpretiert das Wort Tapering anders als die EZB und geht neue Wege.“

Die Achtziger waren nicht nur die große Zeit der Discos mit unvergessenen Hits, sondern auch ein Zeitraum, in dem sogenannte DISCO-Anleihen aufgelegt wurden. DISCOs – kurz für Discounted Perpetual Floating Rate Notes (FRNs) – wurden damals als regulatorisches Eigenkapital, sogenannte ewige Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit, begeben. Dadurch dass diese Papiere in der Regel nur einen geringen Aufschlag gegenüber Staatsanleihen hatten und an den kurzen variablen Zins – meist LIBOR – gekoppelt sind, notierten sie in Zeiten fallender Zinsen oft mit hohen Preisabschlägen, um den vergleichsweise niedrigen Kupon auszugleichen (häufig unter 90 % vom Nominalwert). Andersherum reagieren diese Titel nun auf die jüngsten Zinsanstiege, da der Kupon regelmäßig (jährlich oder häufiger) neu festgesetzt wird.

„DISCOs waren lange ein tot geglaubtes Segment im Nachrangbereich“, kommentiert Sven Pfeil, ARAMEA-Vorstand und Fondsmanager der auf Nachranganleihen in Sondersituationen spezialisierten Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ) sowie ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL7) die Situation. Durch das Öffnen der Geldschleusen zur Konjunkturbelebung seien die Risiken von Zinserhöhungen nun aber – nicht nur in den USA – eher gestiegen und zusätzlich die Kreditrisiken tendenziell gesunken. Anders als die bekanntlich im Haupt-Fokus der ARAMEA-Fonds stehenden CMS-Anleihen, also nachrangige Papieren (T1-Anleihen), die 2022 ihre Eigenkapital-Anrechenbarkeit – Basel III bedingt – verlieren und daher mit großer Wahrscheinlichkeit von den Emittenten gekündigt werden, könnten DISCOs noch bis Mitte 2025 anrechenbar bleiben.

Quelle: Bloomberg

Das ist ein Grund, warum diese Papiere bislang vom Markt oftmals links liegen gelassen wurden. Dies hat sich in den letzten Tagen aber radikal geändert: Letzte Woche hat die National Westminster Bank (ehemals Royal Bank of Scotland) eines ihrer Papiere, Primary Capital FRNs „Series C“ (ISIN: LU0001547172) gekündigt und damit den Markt überrascht. Das Papier verzeichnete einen Kurssprung von 96% auf 100%. „Wichtiger als dieser Wertbeitrag ist jedoch die damit einhergehende Signalwirkung auf alle anderen Papiere, dass eben nicht nur CMS-Papiere, sondern auch DISCO-Anleihen schon früher vom Markt genommen werden könnten“, ist sich ARAMEA-Co-Fondsmanager Andreas Meyer sicher. „Am letzten Mittwoch bat Societé General zum Tanz und kündigte ein 1986 emittiertes, auf US-Dollar lautendes Papier (ISIN: FR0008202550), welches ebenfalls an den LIBOR gekoppelt ist“, freut sich der Experte. Damit komme hier noch mehr Phantasie in den Markt.

 

Ein weiterer Kurstreiber sei aktuell die Tatsache, dass viele DISCOs an den LIBOR gekoppelt sind. Der LIBOR hat nach dem Manipulations-Skandal der Vergangenheit als Referenzgröße weitestgehend ausgedient und ist den Regulatoren seither mehr als ein Dorn im Auge. Verschiedentlich wurde dies auch öffentlich kommuniziert und somit weiterer Druck auf die Emittenten ausgeübt, diese Strukturen zu kündigen. Die nun angeheizten Kündigungserwartungen dürften nach Ansicht der Manager zu einer weiteren Neubewertung, also einem leichten „DISCO-Fieber“ in dieser Nachrang-Nische führen.

Langfristig da und immer zuverlässig zu sein, dies sind vertrauensbildende Maßnahmen, die jede Ärztin und jeder Arzt den Patienten gerne bieten möchte. Umso schöner, wenn dies auch für einen Fonds gilt, der sich dem hippokratischen Eid verpflichtet fühlt. Der ARAMEA Hippokrat (WKN 979228) hat entsprechend das Ziel, das Kapital der Anleger zu schützen. Das Rezept stimmt jedenfalls, auch in Zeiten von negativen Zinsen: Die Strategie konnte nicht nur über 10 Jahre, sondern auch über 3 und 5 Jahre beweisen, dass sie zu den Besten ihrer Klasse (Mixed Asset EUR Flex – Europe) zählt. Anders wäre es kaum erklärlich, warum der ARAMEA Hippokrat in diesem Jahr die Refinitiv Lipper Awards über alle diese genannten Zeiträume erhält, was in dieser kompetitiven Vergleichsgruppe eher ungewöhnlich ist. „Wir sind unglaublich dankbar für diese tollen Auszeichnungen“, freut sich Markus Barth, Vorstandsvorsitzender der ARAMEA Asset Management aus Hamburg. Gleichzeitig sei dies eine Verpflichtung für die Zukunft.

Kern der Strategie ist ein disziplinierter Ansatz von Senior Portfoliomanager Ulf Moritzen, der dabei auch nicht jedem Hype hinterherläuft. „Mein Team und ich sind sehr stolz auf die drei Refinitiv Lipper Awards und werden uns sicher nicht darauf ausruhen,“ kommentiert Moritzen die besondere Auszeichnung. Diese sei nicht auf eine aggressive Positionierung im letzten Jahr zurückzuführen, sondern Ausdruck der langjährigen und intensiven Arbeit. So nutze der Fond nicht nur kurzfristige Trends, sondern orientiere sich an den längerfristigen Entwicklungen und sei dabei in seinem Kapitaleinsatz hoch flexibel. „Wenn mir die Bewertungen nicht gefallen, lasse ich gerne auch mal eine Chance liegen und schaue eher, dass das Portfolio auch funktioniert, wenn der Marktkonsens sich irrt,“ stellt Moritzen fest.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir als Ankerinvestor schon von Anfang an im ARAMEA Hippokrat investiert sind“, kommentiert Geschäftsführer Harald Spiegel vom Versorgungswerk der Ärztekammer Schleswig-Holstein. So sei man besonders von dem überragenden Stock Picking des Teams und dem gleichzeitig disziplinierten Risikomanagement seit Jahren sehr überzeugt. Daher könnte der Fonds, trotz des Namens, nicht nur für Ärzte, sondern für eine breitere Anlegerschaft interessant sein. Nach der guten Performance der letzten Jahre nimmt die Strategie nun die viel beachtete 100 Mio. Euro Marke ins Visier.