Fondsmanager Andreas Meyer über Anleihen von Versicherern und Banken

Fondsmanager Andreas Meyer

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Felix Herrmann, CFA startet im Mai beim Hamburger Vermögensverwalter ARAMEA Asset Management als neuer Chefvolkswirt und ersetzt damit Thomas Pergande, der sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen hat. Herrmann kommt von BlackRock, wo er als Director über fünf Jahre als Investmentstratege Teil des BlackRock Investment Institutes war. Gemeinsam mit dem Chief Investment Strategist, Dr. Martin Lück, war er dort unter anderem für die Kapitalmarktstrategie verantwortlich und betreute Kunden aus Deutschland, Österreich und Osteuropa. Zuvor war er in den Jahren 2010 bis 2016 als Rentenstratege bei der DZ Bank AG in Frankfurt tätig und analysierte dort den Markt für Staatsanleihen in der Eurozone.

 

„Wir freuen uns außerordentlich mit Felix einen ausgewiesenen Kapitalmarktexperten mit hoher Reputation für die ARAMEA-Familie gewonnen zu haben,“, ist sich Markus Barth, Vorstandsvorsitzender von ARAMEA sicher. Das Aufgabenspektrum sei dabei breit gefächert und beziehe neben der volkswirtschaftlichen Analyse und der Kundenbetreuung auch das Management von gemischten Spezialfondsmandaten mit ein. „Felix ist für uns eine weitere hochkarätige Verpflichtung und wird uns bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie sehr helfen“, kommentiert der CEO des auf Nachrang- und Wandelanleihen (Hybridkapital) spezialisierten Asset Managers. Weitere Einstellungen seien zudem geplant bzw. bereits in der Umsetzung.

 

„Ich bin sehr dankbar für meine tolle Zeit bei BlackRock und ganz besonders dafür, dass ich all die Jahre mit vielen netten und äußerst kompetenten Menschen zusammenarbeiten durfte“, kommentiert der Volkswirt seinen Wechsel. Gleichzeitig freue er sich aber auch auf die neuen Herausforderungen und breiteren Verantwortlichkeiten, die der Wechsel zu ARAMEA mit sich bringen wird. Für HSV-Fan Herrmann, der seit 2014 CFA Charterholder ist, war auch der Umzug mit seiner Familie nach Hamburg ein „nach Hause kommen“, ist er doch in Norddeutschland geboren und obendrein begeisterter Kite-Surfer. „Hamburg ist für mich eine der schönsten Städte der Welt und wir sind sehr glücklich, dass hier nun unser Lebensmittelpunkt sein wird“, freut sich der neue ARAMEA-Chefvolkswirt. Sein Start dürfte zudem recht reibungslos verlaufen, trifft er bei ARAMEA mit Stephan Lipfert doch auf einen langjährigen BlackRock-Kollegen, der vor rund anderthalb Jahren an die Elbe gewechselt ist.

 

Fondsmanager Andreas Meyer über das DISCO-Fieber bei Nachranganleihen

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Fondsmanager Andreas Meyer von ARAMEA: „Die Nachranganleihen der neuen Welt löst die alte Welt ab!“ Die Banken-Regulierer helfen bei ARAMEA für mehr Performance im Depot. Die Nachranganleihen der alten Welt verschwinden mehr und mehr. Die Story dahinter bedeutet DISCO im Depot (Discounted Perpetual Floating Rate Note)“ Warum gibt es hier besondere Kurspotenziale? – ARAMEA hat auch Anleihen der Deutschen Bank. Andreas Meyer kommentiert die heutigen Quartalszahlen Q1/2021 der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank erreichte einen Gewinn von über 900 Mio. Euro. Die Deutsche Bank ließ ja in der Vergangenheit kein Fettnäpfchen aus. Ist die Credit Swiss das Schweizer Gegenstück dazu? – „Kanada interpretiert das Wort Tapering anders als die EZB und geht neue Wege.“

Die Achtziger waren nicht nur die große Zeit der Discos mit unvergessenen Hits, sondern auch ein Zeitraum, in dem sogenannte DISCO-Anleihen aufgelegt wurden. DISCOs – kurz für Discounted Perpetual Floating Rate Notes (FRNs) – wurden damals als regulatorisches Eigenkapital, sogenannte ewige Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit, begeben. Dadurch dass diese Papiere in der Regel nur einen geringen Aufschlag gegenüber Staatsanleihen hatten und an den kurzen variablen Zins – meist LIBOR – gekoppelt sind, notierten sie in Zeiten fallender Zinsen oft mit hohen Preisabschlägen, um den vergleichsweise niedrigen Kupon auszugleichen (häufig unter 90 % vom Nominalwert). Andersherum reagieren diese Titel nun auf die jüngsten Zinsanstiege, da der Kupon regelmäßig (jährlich oder häufiger) neu festgesetzt wird.

„DISCOs waren lange ein tot geglaubtes Segment im Nachrangbereich“, kommentiert Sven Pfeil, ARAMEA-Vorstand und Fondsmanager der auf Nachranganleihen in Sondersituationen spezialisierten Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ) sowie ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL7) die Situation. Durch das Öffnen der Geldschleusen zur Konjunkturbelebung seien die Risiken von Zinserhöhungen nun aber – nicht nur in den USA – eher gestiegen und zusätzlich die Kreditrisiken tendenziell gesunken. Anders als die bekanntlich im Haupt-Fokus der ARAMEA-Fonds stehenden CMS-Anleihen, also nachrangige Papieren (T1-Anleihen), die 2022 ihre Eigenkapital-Anrechenbarkeit – Basel III bedingt – verlieren und daher mit großer Wahrscheinlichkeit von den Emittenten gekündigt werden, könnten DISCOs noch bis Mitte 2025 anrechenbar bleiben.

Quelle: Bloomberg

Das ist ein Grund, warum diese Papiere bislang vom Markt oftmals links liegen gelassen wurden. Dies hat sich in den letzten Tagen aber radikal geändert: Letzte Woche hat die National Westminster Bank (ehemals Royal Bank of Scotland) eines ihrer Papiere, Primary Capital FRNs „Series C“ (ISIN: LU0001547172) gekündigt und damit den Markt überrascht. Das Papier verzeichnete einen Kurssprung von 96% auf 100%. „Wichtiger als dieser Wertbeitrag ist jedoch die damit einhergehende Signalwirkung auf alle anderen Papiere, dass eben nicht nur CMS-Papiere, sondern auch DISCO-Anleihen schon früher vom Markt genommen werden könnten“, ist sich ARAMEA-Co-Fondsmanager Andreas Meyer sicher. „Am letzten Mittwoch bat Societé General zum Tanz und kündigte ein 1986 emittiertes, auf US-Dollar lautendes Papier (ISIN: FR0008202550), welches ebenfalls an den LIBOR gekoppelt ist“, freut sich der Experte. Damit komme hier noch mehr Phantasie in den Markt.

 

Ein weiterer Kurstreiber sei aktuell die Tatsache, dass viele DISCOs an den LIBOR gekoppelt sind. Der LIBOR hat nach dem Manipulations-Skandal der Vergangenheit als Referenzgröße weitestgehend ausgedient und ist den Regulatoren seither mehr als ein Dorn im Auge. Verschiedentlich wurde dies auch öffentlich kommuniziert und somit weiterer Druck auf die Emittenten ausgeübt, diese Strukturen zu kündigen. Die nun angeheizten Kündigungserwartungen dürften nach Ansicht der Manager zu einer weiteren Neubewertung, also einem leichten „DISCO-Fieber“ in dieser Nachrang-Nische führen.

Langfristig da und immer zuverlässig zu sein, dies sind vertrauensbildende Maßnahmen, die jede Ärztin und jeder Arzt den Patienten gerne bieten möchte. Umso schöner, wenn dies auch für einen Fonds gilt, der sich dem hippokratischen Eid verpflichtet fühlt. Der ARAMEA Hippokrat (WKN 979228) hat entsprechend das Ziel, das Kapital der Anleger zu schützen. Das Rezept stimmt jedenfalls, auch in Zeiten von negativen Zinsen: Die Strategie konnte nicht nur über 10 Jahre, sondern auch über 3 und 5 Jahre beweisen, dass sie zu den Besten ihrer Klasse (Mixed Asset EUR Flex – Europe) zählt. Anders wäre es kaum erklärlich, warum der ARAMEA Hippokrat in diesem Jahr die Refinitiv Lipper Awards über alle diese genannten Zeiträume erhält, was in dieser kompetitiven Vergleichsgruppe eher ungewöhnlich ist. „Wir sind unglaublich dankbar für diese tollen Auszeichnungen“, freut sich Markus Barth, Vorstandsvorsitzender der ARAMEA Asset Management aus Hamburg. Gleichzeitig sei dies eine Verpflichtung für die Zukunft.

Kern der Strategie ist ein disziplinierter Ansatz von Senior Portfoliomanager Ulf Moritzen, der dabei auch nicht jedem Hype hinterherläuft. „Mein Team und ich sind sehr stolz auf die drei Refinitiv Lipper Awards und werden uns sicher nicht darauf ausruhen,“ kommentiert Moritzen die besondere Auszeichnung. Diese sei nicht auf eine aggressive Positionierung im letzten Jahr zurückzuführen, sondern Ausdruck der langjährigen und intensiven Arbeit. So nutze der Fond nicht nur kurzfristige Trends, sondern orientiere sich an den längerfristigen Entwicklungen und sei dabei in seinem Kapitaleinsatz hoch flexibel. „Wenn mir die Bewertungen nicht gefallen, lasse ich gerne auch mal eine Chance liegen und schaue eher, dass das Portfolio auch funktioniert, wenn der Marktkonsens sich irrt,“ stellt Moritzen fest.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir als Ankerinvestor schon von Anfang an im ARAMEA Hippokrat investiert sind“, kommentiert Geschäftsführer Harald Spiegel vom Versorgungswerk der Ärztekammer Schleswig-Holstein. So sei man besonders von dem überragenden Stock Picking des Teams und dem gleichzeitig disziplinierten Risikomanagement seit Jahren sehr überzeugt. Daher könnte der Fonds, trotz des Namens, nicht nur für Ärzte, sondern für eine breitere Anlegerschaft interessant sein. Nach der guten Performance der letzten Jahre nimmt die Strategie nun die viel beachtete 100 Mio. Euro Marke ins Visier.

Fondsmanager Andreas Meyer über die aktuellen Bewertungen am Anleihenmarkt.

Fondsmanager Andreas Meyer

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Jährliche Kuponzahlungen von knapp 6 %, das klingt für Anleihegläubiger attraktiv. Doch auch emittierende Unternehmen haben durchaus gute Gründe. Fondsmanager Andreas Meyer von ARAMEA: „Mit der Hybridanleihe haben Unternehmen überaus attraktive Möglichkeiten Eigenkapital aufzubauen. Das ist gegenüber einer Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien so interessant, dass diese Unternehmen bereit sind, höhere Coupons zu zahlen.“ Und immer mehr Unternehmen gehen diesen Weg. Vodafone, Volkswagen, Otto oder Lenzing. „Eigenkapital ist so ein starkes Argument, dass sich immer mehr Unternehmen dafür interessieren. Die Emissionstätigkeit nimmt unfassbar zu.“ Der Anleihenmarkt ist derzeit stabil. Aber auch in der Nachrangwelt ist bereits vieles sehr sportlich bewertet. „Daher sind wir etwas defensiver aufgestellt derzeit. Da tanzen wir doch etwas dichter am Ausgang.“ Doch Anleger sollten gut abwägen. „Spielregeln sind nicht trivial und einfach zu durchschauen. Daher sollte man sich der Risiken bewusst sein.“

 

 

 

 

Fondsmanager Andreas Meyer über die aktuellen Entwicklungen am Nachranganleihen-Markt

Aramea Portfoliomanagement Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

News vom Anleihemarkt: Die DZ Bank kündigt Nachranganleihen aus regulatorischen Gründen und die Kurse springen an. ARAMEA Fondsmanager Andreas Meyer: „Das ist eine Besonderheit. Der Kapitalmarkt hat das nicht unbedingt erwartet.“ Lässt sich diese Chance auch bei anderen Emittenten erwarten? Außerdem: ARAMEA setzt mehr auf US-Banken zulasten von Investments bei europäischen Banken – was steckt dahinter und was ist von den europäischen Banken zu erwarten? ESG: ist die Deutsche Bank mit der Donald Trump Zusammenarbeit nun nicht mehr ESG-konform?

Die DZ BANK AG teilte letzte Woche mit, dass sie alle noch ausstehenden Tier 1 Emissionen, die die DZ BANK über Zweckgesellschaften aufgelegt hat, ordentlich kündigt und zurückzahlt. Insgesamt handelt es sich um 8 Papiere mit einem Volumen von 1,41 Milliarden Euro. Hintergrund der Kündigung sind die neuen Regeln nach Basel III, die dazu führen, dass Tier 1 Emissionen alten Formates ihre Anrechenbarkeit auf das Eigenkapital verlieren. Um dies auszugleichen, hatte die DZ BANK in den letzten Jahren bereits zahlreiche neue Papiere im gesamten Volumen von 2,15 Milliarden Euro emittiert.

„Damit ist die DZ BANK das erste Haus, das sich in diesem Jahr für die regulatorischen Veränderungen durch Basel III in 2022 vorzeitig gut aufgestellt hat“, sagt ARAMEA-Vorstand Sven Pfeil, der mit seinen Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) und ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (A2DTL7) in 7 der 8 Anleihen, die nun gekündigt wurden, investiert ist. „Wir erwarten hier in den kommenden Monaten eine erhöhte Aktivität auch anderer Emittenten“, erklärt Pfeil weiter. Diese hätten ähnlich wie die DZ BANK die neuen Anleihen bereits emittiert und bräuchten nun nur noch die alten Formate zurückzunehmen. Eine Kündigung sei dabei oftmals die bessere – wenn auch für den Emittenten auf den ersten Blick teurere – Lösung, da bei einem Rückkaufangebot, welches auch unter 100% liegen könne, oftmals nicht das gesamte Volumen angedient werde.

Quelle: Bloomberg

„Wir haben uns vor allem im vierten Quartal letzten Jahres verstärkt in diesen Anleihen positioniert, bei denen wir eine hohe Kündigungswahrscheinlichkeit sehen. Klassisches Nachrangrisiko erscheint z.T. bereits sportlich bewertet“, ergänzt Co-Fondsmanager Andreas Meyer. Abgesehen von den durch Kündigungen in der Regel erfolgenden Kurssprüngen (siehe Chart) sei auch interessant, dass die zu vereinnahmenden Renditen unabhängig vom sonstigen Marktgeschehen seien. Zwischen Mitte Februar und Mitte Mai wird der mittlerweile über eine Milliarde schwere Fonds ARAMEA Rendite Plus und die 400 Millionen Euro große nachhaltige Variante nun die Rückzahlungen erhalten. An Ideen, was man mit dem freiwerdenden Kapital machen kann, mangelt es nicht. „US-Banken sind nach wie vor interessant bewertet, selbst unter Berücksichtigung der Währungsabsicherungskosten – zumal sie aktuell eine höhere Kreditqualität aufweisen als europäische Titel,“ beschreibt Meyer die Marschrichtung. „Die Regulatorik wird uns auch in Zukunft nicht in Ruhe lassen, was wir hier zu Gunsten unserer Investoren ausnutzen können“. Weiteres Ziel sei es, sich zunehmend in Versicherungspapieren zu engagieren, da hier die regulatorischen Veränderungen durch Solvency II erst 2026 in Kraft treten und es dort im Vorfeld auch zur Kündigung von Papieren alten Formates kommen sollte.

 

Über ARAMEA Asset Management AG:
ARAMEA Asset Management AG zählt zu den größten unabhängigen Asset Managern in Deutschland. Das 25-köpfige ARAMEA-Team verwaltet aktuell 4 Mrd. Euro in 13 Publikums- und 27 Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Der Kundenkreis umfasst Sozialversicherungsträger, Verbände, Stiftungen, Versicherungen, Banken, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Family Offices.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht neben Herrn Hunck aus den Mitgliedern Dr. Dr. Michael Steen, Dr. Jörg Stotz und Gerhard Lenschow. ARAMEA Asset Management AG wird vertreten durch die Vorstände Markus Barth (Vors.) und Sven Pfeil.

ARAMEA Asset Management AG
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Telefon: +49 40 866 488 0
Telefax: +49 40 866 488 499

Nachhaltiges investieren ist für die meisten Anleger mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Umso wichtiger ist es, dass die Palette an investierbaren Fonds in diesem Segment weiter ansteigt. Mit dem ARAMEA Global Convertible (WKN: A141V7) steht nun eine weitere Strategie, die in internationale Wandelanleihen nachhaltiger Emittenten investiert, zur Verfügung. „Mit der Ausrichtung des Fonds auf einen nachhaltigen Investmentprozess haben wir nun sowohl für Nachrang- als auch für Wandelanleihen eine ESG-Strategie im Sortiment“, meint der Vorstandsvorsitzende Markus Barth von ARAMEA Asset Management. „Zudem sind wir seit längerer Zeit auch Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) und haben bereits weitere nachhaltige Themen in Planung.“

 

Nach der Ausrichtung des Investmentprozesses wurde der Fonds nun mit dem FNG-Siegel ausgezeichnet. Andreas Meyer, zuständig für das Thema ESG im Hause ARAMEA: „Der FNG-Prüfprozess mit dem Auditing der Universität Hamburg ist hoch angesehen, da er sehr umfassend ist. Daher sind wir sehr glücklich, dass unser nachhaltiger Investmentprozess nun auch für Wandelanleihen ausgezeichnet wurde.“

 

Fondsmanager Daniel Zimmer, der neben der nachhaltigen Strategie auch den vielfach ausgezeichneten defensiven ARAMEA Balanced Convertible (WKN: A0M2JF) verantwortet, freut sich sehr über die Auszeichnung. „Bei ARAMEA haben wir eine lange Historie im Management von Wandelanleihen-Fonds, die teamübergreifend bis zum Anfang des Jahres 2000 zurückgeht.“ Zudem sehe man aktuell eine deutliche Beschleunigung in diesem Segment. Alleine im Jahr 2020 liege das Neuemissionsvolumen globaler Wandelanleihen bisher bei einer Höhe von 145 Mrd. US-Dollar. Daher sieht sich Zimmer im internationalen Wandelanleihenmarkt auch mit einer nachhaltigen Strategie gut gerüstet. Durch die hohe Emissionstätigkeit von Unternehmen mit nachhaltigen und digitalen Geschäftsmodellen sowie dem zunehmenden Nachhaltigkeitsfokus bestehender Emittenten sei mehr als genügend Auswahl vorhanden, um den strengen Auswahlprozess, der beim ARAMEA Global Convertible zum Einsatz kommt, anzuwenden. „Dass dies nun mit einem FNG-Siegel honoriert wird, ist für uns ein besonderer Ansporn“, kommentiert Zimmer die Auszeichnung.

Nachhaltigkeit ist für viele Investoren mittlerweile zu einem zentralen Faktor bei der Anlageentscheidung geworden. „Mit der Auflage des ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN: A2DTL7) am 1. Dezember 2017 haben wir uns diesem Trend bereits vor einiger Zeit angenommen“, meint der Vorstandsvorsitzende Markus Barth von ARAMEA Asset Management. „Zudem sind wir seit längerer Zeit auch Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI). Damit haben wir uns auch als Gesellschaft insgesamt den sechs Prinzipien der Vereinten Nationen für nachhaltiges Investieren verschrieben“.

Nun feiert der kleine Bruder des 2008 aufgelegten ARAMEA Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) seinen dritten Geburtstag – für jeden Fonds ein wichtiger Meilenstein. Und es gab ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk: Das Forum Nachhaltige Geldanlage hat dem Fonds gerade erneut das FNG-Siegel für nachhaltige Investmentfonds verliehen. Das FNG-Siegel ist ein Qualitätsstandard, welcher Investmentfonds vollumfänglich auf die Einhaltung nachhaltiger Kriterien überprüft und bei deren Bestehen auszeichnet. Nachdem der ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig bereits im Mai 2018 das Österreichische Umweltzeichen erhalten hat, untermauert die erneute Verleihung des FNG-Siegel nun weiterhin die vollumfängliche Umsetzung nachhaltiger Investmentkriterien.

Andreas Meyer, Co-Portfoliomanager und zuständig für das Thema ESG im Hause ARAMEA: „Der Prüfprozess mit dem Auditing der Universität Hamburg ist sehr umfassend. Mit der Einhaltung des United Nations Global Compact Index, den Anforderungen der evangelischen und katholischen Kirche an nachhaltige Geldanlage und dem Österreichischen Umweltzeichen in Kombination mit einem Positiv-Rating durch ISS-ESG konnten wir diesem dennoch erneut gerecht werden.“

Der von Sven Pfeil, Vorstand und Portfoliomanager der ARAMEA Asset Management, und Andreas Meyer verwaltete Fonds konnte in den ersten drei Jahren bereits viel Interesse bei Investoren wecken und hat aktuell ein Volumen von rund 360 Mio. Euro. „Wir sind sehr dankbar, dass uns so viele Investoren bereits das Vertrauen geschenkt haben,“ stellt Pfeil klar. Dies liege neben dem nachhaltigen Investmentprozess auch an den nach wie vor attraktiven Kupons für Nachranganleihen. Mit durchschnittlich 3,7% (Stand 30.10.2020) und einem gleichzeitig guten Rating der Emittenten von „A“ seien diese eine der letzten Oasen in der Zinswüste.