In diesen schwierigen Wochen können sich nur wenige Unternehmen dem allgemeinen Trend entziehen. Während Sorgen über wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise in den Fokus rücken, laufen die Geschäfte beim Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk hervorragend. Wie das Unternehmen jüngst mitteilte laufe die Produktion in der Medizintechnik nicht nur auf Hochtouren, sondern wurde sogar massiv ausgeweitet. Ursache hierfür ist unter anderem auch ein Großauftrag der Bundesregierung über 10.000 Beatmungsgeräte der Mitte März bekannt gemacht wurde.

In Reaktion darauf stiegen die Vorzugsaktien des Unternehmens gegen den allgemeinen Trend und notieren aktuell bei über 90 Euro (vor der Ankündigung etwas über 50 Euro).

Aus dieser Position der relativen Stärke heraus, entschied sich Drägerwerk am 23.3.2020 zu einer Kapitalmaßnahme. So kündigte das Unternehmen an, sämtliche Genussscheine der größten Serie D (570.000 Stücke) unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 24 Monaten zum Ende des Kalenderjahres 2022 zu kündigen.

Papiere mit Kurssprung von +100%

Laut Unternehmen erhalten die Inhaber der Genussscheine 547 Euro je Schein im Januar 2023, was einem Gesamtvolumen von rund 310 Millionen Euro entspricht. Da sich dieser Kündigungspreis aus dem durchschnittlichen Aktienkurs der letzten drei Monate ermittelt, kommt Drägerwerk noch vergleichsweise günstig an die Papiere.

„Die aktuell positive Entwicklung des Aktienkurses und der damit einhergehende deutlich höhere Rückkaufpreis könnte ein Grund für die Kündigung zum aktuellen Zeitpunkt sein“ kommentiert Sven Pfeil, Vorstand bei der ARAMEA Asset Management AG. Zudem, so ergänzt er, bleibt nun auch abzuwarten, wann die anderen beiden Serien vom Markt genommen werden. „Diese haben die letzte Entwicklung noch nicht vollständig antizipiert.“

Der Kurs der Genussscheine zog nach dieser Ankündigung um über 90% an liegt aktuell bei ca. 460 EUR, also weiterhin deutlich unterhalb des angekündigten Rückkaufkurses.

Quelle: Bloomberg LP

 

ARAMEA Nachrangfonds profitieren

Der “ARAMEA Rendite Plus” (WKN: A0NEKQ) und der “ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig” (A2DTL7) setzen vor allem auf Nachrang- und Hybridanleihen, welche von Zinssondersituationen getrieben sind.

Andreas Meyer, Co-Fondsmanager und Portfoliomanager bei ARAMEA kommentiert „Wir freuen uns natürlich sehr, dass der lange Atem sich nun ausgezahlt hat und Alpha für unsere Fonds generiert. Vor allem die Kopplung des Kupons der Genüsse an die Dividende war aus Sicht des Emittenten sicherlich ungünstig und könnte ein weiterer Grund für die Kündigung sein.“

Beide ARAMEA Fonds sind darauf spezialisiert solche Sondersituationen am Markt zu antizipieren und sich frühzeitig in den jeweiligen Papieren zu positionieren. Kündigungswahrscheinlichkeiten bei vielen Papieren erscheinen weiterhin augepreist. „Dies betrifft vor allem die von der Regulatorik betroffenen Nachranganleihen von Banken und Versicherungen. Der letzte Risk-Off Modus kreiert interessante Chancen wobei wir uns z.T. Renditen von über 10% p.a. einkaufen können. Hier sehen wir in den kommenden Jahren sehr spannende Renditemöglichkeiten, die eine tolle Diversifikationsmöglichkeit bieten“ so Meyer weiter.

 

 

Investments in europäische Banken – „positiv für Anleihegläubiger, eher negativ für Aktionäre“:

Aramea Portfoliomanagement Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

Investments in europäische Banken? Davon hat man in den vergangenen Jahren eigentlich nur Ablehnung gehört. Fondsmanager Andreas Meyer von Aramea ist Spezialist für Fixed Income und investiert gerne in europäische Banken – mit Nachranganleihen. Warum profitiert er da von genau den regulatorischen Themen, die die Aktionäre eher verschrecken? Wie ist der Unterschied zwischen Europa und USA. Welche Folgen haben Corona und die aktuellen Handlungen der Notenbanken?

ESG als Kriterium bei Fixed Income – Definition, Investmentansatz und Beispiele:

Aramea Portfoliomanagement Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

Nachhaltigkeit und Klima sind in aller Munde, nicht zuletzt aktuell auf dem World Economic Forum in Davos. Für die Aramea Asset Management AG ist das Thema ESG als Kriterium auch im Bereich Fixed Income relevant. Nach welchen Kriterien wird Nachhaltigkeit und ESG hier definiert? Warum orientiert sich ARAMEA dabei an Österreich? Wie wird investiert? Und warum sind die Commerzbank und die Credit Suisse Negativbeispiele, Scor aus Frankreich dagegen ein Positivbeispiel? Hat diese Art zu investieren auch Auswirkung auf die Unternehmen?

Die Service-KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH und ihr langjähriger Fonds- und Geschäftspartner, die ARAMEA Asset Management AG, gründen eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft. Ab Anfang des Jahres 2020 hat die PUNICA Invest GmbH den Vertrieb von ARAMEA-Produkten und den konzernfremden Vertrieb der HANSA-Fonds-Produkte übernommen. Im Fokus der neuen Gesellschaft steht der professionelle Vertrieb.

Punica Invest

 

„Sowohl ARAMEA als auch HANSAINVEST haben das Ziel, die Vertriebskraft in ihren Produkten zu erhöhen sowie sich vertrieblich breiter und diversifizierter aufzustellen. Zudem wollen wir die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit durch die Kooperation bei der Gründung der Gesellschaft weiter festigen und ausbauen“, erläutert Markus Barth, Vorstand der ARAMEA Asset Management AG.

„Als erfahrener Vermögensverwalter vertreibt ARAMEA bereits seit Jahren erfolgreich ihre Produkte an professionelle Kunden. Damit ist ARAMEA für uns nicht nur ein idealer Partner, sondern wird auch das operative Geschäft der Gesellschaft übernehmen.“, sagt Dr. Jörg W. Stotz, Sprecher der Geschäftsführung bei der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH. „Mit der neuen Gesellschaft haben wir zudem die Möglichkeit, unser Angebot für White-Label- bzw. Service-KVG-Kunden um einen weiteren Baustein zu erweitern und gleichzeitig unser Alleinstellungsmerkmal als One-Stop-Shop weiter zu intensivieren.“

Über ARAMEA Asset Management
Die in Hamburg ansässige ARAMEA Asset Management AG gehört mit einem verwalteten Volumen von über 3 Mrd. EUR zu einem der größten von Banken und Finanzinstitutionen unabhängigen Asset Managern in Deutschland. ARAMEA bietet die Verwaltung von Publikums- und Spezialfonds sowie Vermögensverwaltungsmandaten an. Im Mittelpunkt der Investmentphilosophie steht der Kunde mit seinen individuellen Rendite- und Risikozielen – maßgeschneiderte Lösungen inbegriffen. Eine der Kernkompetenzen bilden Nachrang- und Hybridanleihen. In diesem Segment kann das Unternehmen auf langjährige Erfahrungen zurückblicken und wurde für seinen Fonds, den ARAMEA Rendite Plus, bereits mehrfach unter anderem von Morningstar und Lipper ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter www.aramea-ag.de

Über HANSAINVEST
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH wurde 1969 gegründet und ist Teil der SIGNAL IDUNA Gruppe. Als unabhängige Service-KVG für Real und Financial Assets erbringt die Hamburger Gesellschaft vielfältige Dienstleistungen rund um die Administration von liquiden und illiquiden Assetklassen. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, zudem ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Frankfurt präsent. Über ein Tochterunternehmen ist die HANSAINVEST auch in Luxemburg vertreten. Aktuell werden von mehr als 190 Mitarbeitern mehr als 240 Publikums- und über 110 Spezialfonds mit Vermögenswerten von knapp 40 Milliarden Euro administriert. Die HANSAINVEST wurde im Jahr 2018 durch das „Private Banker“-Magazin zum vierten Mal in Folge als „Beste Service-KVG“ ausgezeichnet. (Stand der Daten: 31.12.2019).

Mehr Informationen unter www.hansainvest.de

Presseanfragen:

ARAMEA Asset Management AG
Simone Heinsius
Kleine Johannisstraße 4 • D – 20457 Hamburg • Telefon +49 40 866 488-114
simone.heinsius@aramea-ag.de

HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH
Dirk Wechmann • Marketing & Corporate Communications
Kapstadtring 8 • D – 22297 Hamburg • Telefon +49 40 300 57-62 92
dirk.wechmann@hansainvest.de

 

Kontakt:

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Mirko Ranno
Kleine Johannisstraße 4 • D – 20457 Hamburg • Telefon +49 40 866 488-122
mirko.ranno@punica-invest.de