Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

Sollte Europas Wirtschaft im bevorstehenden Winter tatsächlich in die Rezession abrutschen und wäre „antizipieren“ ein Adjektiv, das sich zum Superlativ steigern ließe, wäre diese Rezession womöglich die „antizipierteste“ aller Zeiten. Bereits seit mehr als sechs Monaten sind sich Volkswirte im Prinzip einig, dass Europa ein Schrumpfen der Wirtschaft nicht wird vermeiden können. Bei Google Trends schlug der Suchbegriff „Rezession“ bereits im Sommer für Deutschland heftig aus.

Viel wurde in den letzten Monaten über die Gründe und die daraus abgeleitete hohe Wahrscheinlichkeit einer Rezession geschrieben und debattiert – ein Abgesang auf den Industriestandort Deutschland inklusive. Und klar: Hohe Energiepreise und steigende Zinsen lassen Rezessionsprognosen durchaus plausibel erscheinen. Allein erreicht hat uns die Rezession in Europa und selbst in Deutschland, das als neuer schwacher Mann Europas ausgemacht wurde, bislang noch nicht. So ist etwa trotz eines geringeren Gasverbrauchs die deutsche Industrieproduktion bislang mehr oder weniger konstant geblieben – unter anderem dank voller Auftragsbücher und nachlassender Lieferkettenproblematiken. Entpuppt sich der Rezessionsteufel, den Experten bereits seit langem an die Wand malen, am Ende also als weit weniger hässlich als noch vor kurzem gedacht? Nicht ausgeschlossen!

 

Dennoch werden wir im bevorstehenden Winter klare konjunkturelle Bremsspuren erkennen. Hierfür ist vor allem die historisch starke Straffung der Geldpolitik verantwortlich, welche die Investitionsfreude erheblich einbremsen wird. Neben dem schwachen Konsum wird dies der Hauptgrund dafür sein, dass die Rezession in Europa letztlich eben doch Realität werden dürfte.

 

Für die Finanzmärkte ist allein die Tatsache, dass wir mehr und mehr über die Konjunktur und weniger über hohe Inflationsraten diskutieren ein Schritt nach vorne – wenn auch nicht notwendigerweise für alle Assetklassen ein Fortschritt. Da wir sogar in Europa bald die andere Seite von „Peak Inflation“ sehen sollten, die Konjunktur hingegen schwächelt, dürften die nächsten Quartale ein Umfeld mit sich bringen, in dem Anleihen besser abschneiden als Aktien. Gerade bei Bonds von Emittenten mit guter bis sehr guter Bonität, die selbst in unruhigem wirtschaftlichem Fahrwasser über jeden Zweifel erhaben sind, steht eine Outperformance zu erwarten. Entsprechend heißt das beliebteste Mädchen in der Klasse ab sofort auch nicht mehr TINA sondern seit neustem BARB: „Bonds Are Back!“

 

Viel Spaß bei der Lektüre, ein entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen Ihr

 

Felix Herrmann


Übersicht
Firma: ARAMEA Asset Management AG
Position: Marketing Manager / Sales Support (M/W/D)
Anstellung: Vollzeit & Unbefristet
Ort: Hamburg
Beginn: 01.02.2023 oder nach Absprache

Details
Bei ARAMEA Asset Management bringen Sie Ihre individuellen Talente und Expertise in einem motivierten und flexiblen Arbeitsumfeld ein Sie übernehmen ein hohes Maß an Verantwortung, meistern anspruchsvolle Herausforderungen selbstständig mit Gestaltungsspielraum und in Zusammenarbeit mit professionellen Teams Flexible Arbeitsmodelle ermöglichen Ihnen, berufliche und persönliche Ambitionen in Einklang zu bringen.

Die ARAMEA Asset Management AG sucht zum 01.02.2023 eine/n Marketing Manager / Sales Support (M/W/D)

Ihre Aufgaben

  • Leitung der Marketing- & Presseaktivitäten
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung des Unternehmensauftritts im klassischen sowie im digitalen Bereich
  • Konzeptionierung und Steuerung der Umsetzung von Präsenz und virtuellen Eventformaten
  • Verantwortung für die zentralen Marketingkanäle und -kampagnen
  • Unterstützung des Salesteams bei allen Aktivitäten
  • Erstellung von Kunden und Produktpräsentationen in enger Abstimmung mit dem Portfoliomanagement und Salesteam
  • Erstellung von Auswertungen und Reports
  • Zusammenarbeit und Austausch mit dem Portfoliomanagement und Salesteam

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Erste Berufserfahrung im Asset Management, auch durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten
  • Hohe Affinität für Kapitalmärkte
  • Sehr gute Kenntnisse in MS Office (insbesondere in Excel und PowerPoint
  • Gute Kenntnisse in Bild und Videobearbeitung
  • Hohe Kundenorientierung und hohe Servicementalität
  • Sehr gutes Kommunikationsverhalten
  • Konzeptionelle und analytische Fähigkeiten
  • Teamorientierung und Hands on Mentalität
  • Gute Englischkenntnisse

Arbeiten bei ARAMEA
Wir sind einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland und seit 2007 am Markt aktiv. Bei uns arbeiten heißt, Dynamik im familiären Umfeld zu leben. Unsere Mitarbeitenden machen den Unterschied. Der Mensch zählt. Als inhabergeführte Boutique stehen wir für gesundes Wachstum und gemeinsame Erfolge.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wenn Sie Ihr Know-how und Talent in ein dynamisches Team einbringen wollen und ein angenehmes Arbeitsklima schätzen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Gehaltsvorstellung.

 

Ansprechpartnerin:
Simone Heinsius
simone.heinsius@aramea ag de
040/866488-114

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

das Jahr 2022 wird in der Rangliste der beliebtesten Jahre keine Spitzenposition mehr erreichen. Soviel dürfte feststehen. Der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise, Inflation, Naturkatastrophen noch und nöcher und zuletzt der Tod von Queen Elizabeth II. – dies sind nur einige Punkte auf der langen Liste der Negativereignisse, die uns Menschen unterschiedlich stark betreffen.

 

Das finale Quartal dieses Jahres dürfte das Jahresfazit kaum verbessern. Schließlich treibt Anleger nicht mehr die Frage um, ob es im Winterhalbjahr eine Rezession in der Eurozone geben wird, sondern nur noch, wie stark diese ausfallen wird. Die „Cost-of-Living-Crisis“ aufgrund hoher Inflation in Europa ist real und wird die Politik auch hier bei uns in Deutschland noch eine ganze Weile auf Trab halten. Eine Entlastung der Verbraucher heute ist jedoch nur durch mehr Verschuldung und somit theoretisch höhere Steuern morgen zu gewährleisten. Deutschland und Europa haben durch die jüngsten Krisen ohne Frage an Wohlstand eingebüßt.

 

Derweil sind Anleger dabei, sich einen Reim aus der aktuellen konjunkturellen Lage und vor allem deren Ernst zu machen. Neben der Klärung dieser eher kurzfristigen Frage befinden sie sich zudem weiter in dem Prozess, sich an eine gänzlich neue Investmentwelt anzupassen. Eine Welt, die unter anderem durch weniger Zentralbankunterstützung, mehr (Makro-)Volatilität und womöglich geringere Erträge aus Risikoanlagen charakterisiert sein dürfte. Wichtig wird sein, bei der Analyse der kurzen Frist nicht die großen tektonischen Plattenverschiebungen außer Acht zu lassen, die sich eher im Hintergrund abspielen.

 

Kurzfristig lassen ein ungelöstes Inflationsproblem, weitere Leitzinsanhebungen seitens der Zentralbanken sowie sich eintrübende Unternehmenszahlen kaum Raum für Optimismus. Gleichzeitig macht die positive Korrelation zwischen Aktien und Anleihen das Verstecken vor fallenden Kursen bei Risikoaktiva zu einer echten Herausforderung. Eine eher defensive Ausrichtung der Portfolien scheint weiter das Gebot der Stunde zu sein. Besserung ist erst dann in Sicht, wenn die Inflation nachweislich und deutlich sinkt und die Zentralbanken einen Kursschwenk vollführen. Die nachfolgende Erholungshausse könnte sich angesichts der hohen Cashquoten vieler Anleger jedoch schnell und kraftvoll vollziehen.

 

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr

 

Felix Herrmann, CFA

Chefvolkswirt Aramea Asset Management AG

 

Chefvolkswirt Aramea Felix Herrmann

Chefvolkswirt der Aramea, Felix Herrmann

Die Bank of England hat in dieser Woche mit Ihren Maßnahmen die Börsen kurz in die Höhe schießen lassen. Was genau war passiert? Aramea Chefvolkswirt Felix Herrmann: „Das, was in UK gerade passiert, ist ein Beispiel dafür, wie Wirtschaftspolitik eigentlich nicht laufen sollte!“ Nach den Steuererleichterungen der neuen Regierung sind die Renditen für Staatsanleihen rasant angesprungen. Dadurch haben die Pensionskassen massive Probleme bekommen, Cashengpässe standen im Raum. „Die Bank of England sah sich zu einer Feuerwehrmaßnahme gezwungen.“ Deshalb werden dort wieder Anleihen gekauft. „Ich gehe nur von einem kurzfristigen Effekt aus. Man will nur die Renditen nicht überschießen lassen. Es ist kein QE-Programm.“ Kann man es dennoch als einen Hinweis darauf lesen, dass die Notenbanken weltweit wieder lockerer in der Geldpolitik werden könnten?

Anleger, die am Rentenmarkt aktiv sind, mussten in den vergangenen 12 Monaten sehr gute Nerven haben und teilweise historische Drawdowns verkraften. Auf der anderen Seite sind die Bedingungen für Neuanlagen so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Besonders attraktiv erscheinen aktuell die Bewertungen von Nachranganleihen. So liegt beispielswiese die Umlaufrendite der im ARAMEA Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) enthaltenen Anleihen bei über 8,5% (Stand: 25.08.2022) und dies bei einem durchschnittlichen „A-“Rating der Emittenten.

Anleger, die auf Ausschüttungen setzen, können sich erneut auf Nachranganleihen verlassen. Auch in 2022 wird der ARAMEA Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) am 15.09.2022 wieder verlässlich 4,80 Euro je Anteil ausschütten. „Viele unserer Kunden sind an stabilen Ausschüttungen aus ordentlichen Erträgen sehr interessiert“, sagt Markus Barth, Vorstandsvorsitzender der ARAMEA Asset Management AG. Daher sei es auch weiterhin Kern der Arbeit des Portfoliomanagements, diese sicherzustellen. Bezogen auf den aktuellen Anteilspreis werden somit erneut – wie in den drei Vorjahren – rund 3 Prozent ausgeschüttet.

Die nachhaltige Variante des ARAMEA-Flaggschiffs, der ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN: A2DTL7), wird in diesem Jahr 2,30 Euro pro Anteil ausschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsrendite von gut 2,60 Prozent. Der verantwortliche Fondsmanager und ARAMEA-Vorstand Sven Pfeil bleibt weiter optimistisch, auch im kommenden Jahr genügend ordentliche Erträge erwirtschaften zu können. „Es gibt interessante Papiere am Markt, die mit einem hohen Kupon ausgestattet sind, da  Nachranganleihen auf das Eigenkapital angerechnet werden dürfen. Daher sind die Emittenten bereit, mehr dafür zu bezahlen.“ Gerade durch die gestiegenen Zinsen stünden auch wieder erheblich attraktivere Kupons bei den Papieren zu Buche.

Dies bestätigt auch sein Kollege Andreas Dimopoulos, Leiter Fonds- und Portfoliomanagement Renten bei der SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH, dessen HANSArenten Spezial (WKN: A2AQZW) sogar ausschließlich in Investment Grade Titel investiert und dennoch per 01.09.2022 mit einer Ausschüttung von 1,70 Euro je Anteil bzw. 3,17 Prozent zu glänzen weiß. „Gerade Industrieunternehmen entdecken Nachranganleihen zunehmend für sich, nachdem der Bereich lange massiv von Banken und Versicherungen dominiert wurde“, beobachtet der Experte einen weiteren Trend. Somit sei eine immer breitere Diversifikation möglich.

Gerade für Stiftungen und andere Anleger, die Ausschüttungen suchen, könnte es ggf. interessant sein, vor den Ausschüttungstagen am 01.09. bzw. 15.09.2022 noch in einen der Fonds zu investieren und sich so die aufgelaufenen ordentlichen Erträge zu sichern.


WAS SIND NACHRANGANLEIHEN?

 

Chefvolkswirt Aramea Felix Herrmann

Chefvolkswirt der Aramea, Felix Herrmann

„Die Notenbanken stehen als wichtige Feuerwehr für die Märkte nicht mehr zur Verfügung „, sagt Aramea Volkswirt und Portfoliomanager Felix Herrmann „das ist ein dramatischer Paradigmenwechsel und kann dazu führen, dass es zu Abwärtsspiralen an den Märkten kommt.“ In Zukunft ist es für Anleger noch wichtiger, das Depot permanent zu beobachten und schnell und flexibel zu regieren. Ein Lichtblick sind die überraschend gut gefüllten Gasspeicher in Deutschland. „Das gibt durchaus Anlass zu Optimismus. Die ersten 20 % Energie zu sparen scheint leicht gewesen zu sein für Industrie und Haushalte.“ Welche Anlagestrategie derzeit besonders vielversprechend ist, kann man ablesen am Aramea Tango.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

Wir Menschen neigen dazu, Schemata und Gesetzmäßigkeiten, die wir verinnerlicht und an die wir uns gewohnt haben, in die Zukunft fortzuschreiben. Davon nehme ich mich selbst explizit nicht aus. Oft nur sehr langsam und manchmal gar zu spät erkennen wir an, dass sich Dinge fundamental geändert haben und wiederum eine Anpassung des eigenen Verhaltens notwendig machen. So aktuell zu beobachten in diesen sehr bewegten Zeiten an den Finanzmärkten.

 

Wir erleben gerade nicht weniger als einen weitreichenden Paradigmenwechsel an den Finanzmärkten. Die disinflationäre Ära, die Ben Bernanke auf „Great Moderation“ getauft hat, ist genauso Geschichte wie jene Phase, in der die Zentralbanken der Wirtschaft und somit auch dem Markt jederzeit zur Hilfe geeilt sind, wenn es brenzlig wurde. Das neue Regime an den Finanzmärkten ist vielmehr geprägt von hartnäckig höherer Inflation sowie gleichzeitig der stärksten geldpolitischen Vollbremsung seit sehr langer Zeit. Viele Anleger wollten es bis zuletzt nicht wahrhaben, dass es sich bei der Inflation tatsächlich um mehr als nur ein temporäres Phänomen und bei der geldpolitischen Wende um ein alternativloses Einbremsen der volkswirtschaftlichen Nachfrage handelt, um wiederum ein Davongaloppieren der Inflationserwartungen in den kommenden Jahren zu verhindern.

 

Für uns Anleger fühlt sich dieses neue Marktregime deutlich weniger kuschelig an als das, was wir aus den Jahren nach der Finanzkrise und zuletzt auch noch im Nachgang an die Coronakrise gewohnt waren. Wir brauchen ohne Frage ein neues „Strategiehandbuch“ fürs Investieren, in dem Aktien auf einmal nicht mehr ohne und ausgewählte Anleihen durchaus wieder eine valide Alternative sind.

 

Die kommenden Monate an den Märkten dürften durchaus herausfordernd bleiben. Wer auf ein baldiges Comeback von Risikoaktiva setzt, sollte vor allem auf eines hoffen: Dass es den Notenbanken durch eine Verschärfung der „Financial Conditions“ rasch gelingt, die Nachfrage und damit die Inflation herunterzubringen. Optimalerweise fällt dabei die wohl kaum noch zu vermeidende Rezession in den USA und der Eurozone nicht allzu tief aus. Im Falle Europas muss ein Stopp der Gaslieferungen aus Russland hierfür unbedingt ausbleiben. Sobald die Inflationszahlen wieder fallen, dürfte ein Ende der geldpolitischen Straffung zumindest absehbar sein – und somit auch ein Ende des Ausverkaufs an Aktien- und Rentenmärkten. Was danach folgt ist offen. Einiges spricht jedoch dafür, dass ohne die Unterstützung der Notenbanken zukünftige Aufwärtstrends weniger dynamisch ausfallen werden als zuvor.

 

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr

 

Felix Herrmann, CFA

Chefvolkswirt Aramea Asset Management AG

 

Chefvolkswirt Aramea Felix Herrmann

Chefvolkswirt der Aramea, Felix Herrmann

Aramea Chefvolkswirt Felix Herrmann spricht im neuen Aramea Quaterly Bericht vom Kuschelmodus und dass dieser nun vorbei sein. „Wir bewegen uns in ein neues Inflationsregime und das wird uns eine Zeit lang begleiten.“ Dazu schreibt er die Worte: „Wir erleben gerade nicht weniger als einen weitreichenden Paradigmenwechsel an den Finanzmärkten“. Was ändert sich? Und wie anders muss und kann man in einem solchen Umfeld investieren? „Lieber eine kurzfristige und hoffentlich nur moderate Rezession als den langfristigen Schaden einer höheren Inflation. Dieser Schaden wäre weitaus höher. Das ist, glaube ich, das entscheidende.“

 

Chefvolkswirt Aramea Felix Herrmann

Chefvolkswirt der Aramea, Felix Herrmann

Aramea Chefvolkswirt Felix Hermann: „Jerome Powell sagte auch vor wenigen Wochen: Im Nachhinein hätten wir die Zinsen ein Stück weit früher anheben sollen. So nach dem Motto hinterher ist man immer schlauer. Und ich glaube, das ist, was in den Köpfen der Ratsmitglieder der EZB Widerhall findet. Die sehen sich jetzt der gestiegenen Inflationsrate gegenüber. Die Schmerzen wären aber viel größer, wenn die Fed zu lange zuwarten würde. Und auch die EZB wird sich bewegen.“ Stichtag ist der 21. Juli 2022. Weitere Themen: Die Null-Covid-Strategie in China. Shanghai im „Ruhemodus“ – „Der italienische Fiskus brauchte in den letzten Jahren keinen Marktzugang, denn die EZB kaufte alles auf? Wie wird sich das ändern? Italien muss bis 2024 32 % seiner Wirtschaftsleistung refinanzieren. Die EZB arbeitet an einem Backstop.“