Trotz eines herausfordernden Marktumfelds für Nachranganleihen aus der Finanzbrache erzielte der ARAMEA Rendite Plus in der letzten Dekade eine durchschnittliche Performance von jährlich 9,1 Prozent.

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise – vor genau 10 Jahren – wurde der ARAMEA Rendite Plus aufgelegt. Zielsetzung des Publikumsfonds der Hamburger Fonds-Boutique ARAMEA Asset Management AG: Ertragreiche antizyklische Investitionen in die stark gefallenen und unterbewerteten Nachranganleihen von Banken, Versicherungen und Unternehmen zu ermöglichen.

Sven Pfeil, der verantwortliche Fondsmanager des vielfach ausgezeichneten Publikumsfonds, erinnert sich, dass in dieser Zeit Nachranganleihen selbst von soliden Emittenten – wie u.a. die Allianz – nur noch zu ca. 50% des Nominalwertes notierten und sich dadurch „sehr attraktive Kaufgelegenheiten“ boten. Der Fonds, der für risikobereite Anleger zugeschnitten wurde, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten europäischen Fonds in diesem speziellen Anleihesegment mit einem Bestandsvolumen von rund einer Mrd. Euro. Thomas Pergande, Gründungsvorstand der ARAMEA Asset Management, sagt: „Der Mangel an auskömmlichen Renditen in klassischen Rentenprodukten hat dazu geführt, dass Anleger verstärkt alternative Zinsprodukte nachgefragt haben. Daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern.“ Sven Pfeil ergänzt: „Zudem profitieren die Nachranganleihen von den verschärften Eigenkapitalanforderungen der Regulatoren. Diese Maßnahmen haben Nachranganleihen stabilisiert und Opportunitäten am Markt geschaffen. Banken-Nachranganleihen alten Formats dürfen nach den Baseler Beschlüssen (Basel III) zur Stabilisierung des Finanzsektors nur noch bis Ende 2021 als hartes Eigenkapital angerechnet werden. Diese Anleihen werden somit für die Emittenten zu teuer und eröffnen somit Kündigungsphantasien.“ Bei Versicherungen besteht der „Bestandsschutz“ bis 2026.

Der aktuelle geplante Schuldenhaushalt in Italien erweist sich erneut als Herausforderung für Nachranganleihe-Investoren. Übersteigerte Befürchtungen, dass sich dies zu einer europäischen Finanzkrise ausweiten könnte, haben zu deutlich steigenden Risikoaufschlägen geführt. Mittlerweile hat die durchschnittliche Rendite der im ARAMEA Rendite Plus enthaltenden Anleihen wieder ein attraktives Niveau von knapp sechs Prozent erreicht. Sven Pfeil resümiert: „Berücksichtigt man, dass die durchschnittliche Restlaufzeit bei rund fünf Jahren liegt und die Emittenten der Nachranganleihen ein durchschnittliches Rating von BBB+ besitzen, fühlt man sich fast wieder an die Anfänge des Fonds erinnert. Sobald eine Einigung mit Italien erzielt wird, wovon wir perspektivisch ausgehen, ergibt sich wieder ein sehr attraktives Chance-/Risikoverhältnis“.